Archiv für April 30, 2013

Kosmetik: In Kosmetika stecken winzige Plastikteilchen

Sie stecken in manchem Duschgel, in Zahnpasta, Make-up, aber auch in Sonnenschutzcremes : Winzige Plastikteilchen, sogenannte Nanopartikel. Über das Abwasser gelangen sie bis ins Meer und verschmutzen dieses. Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), veröffentlicht daher in seiner Nanoproduktdatenbank die betroffenen Produkte. Weiterlesen

Gift in Kosmetik: Wimperntusche mit Nitrosaminen belastet

Hamburg (ots) – Wimperntuschen im deutschen Handel können mit krebserregenden Stoffen belastet sein. In einigen Fällen liegen die Werte über dem gesetzlichen Grenzwert. Das haben Recherchen des NDR Fernsehens im Rahmen der Dokumentation „Die Tricks der Kosmetikindustrie“ ergeben. Stichprobenartig haben Reporter Wimperntusche in Drogerien und Parfümerien gekauft und im Labor untersuchen lassen. Weiterlesen

Neue Tuberkulose-Mittel in Sicht

Delamanid und Bedaquilin: Diese Namen sollte man sich im Zusammenhang mit Tuberkulose (Tb) merken. Denn die beiden Tb-Therapeutika stehen relativ kurz vor der Zulassung in Europa, wie heute auf einer Veranstaltung des Verbands Forschender Arzneimittelhersteller (VFA) in Berlin deutlich wurde. Es sind die ersten neu entwickelten Arzneistoffe zur Behandlung von Infektionen mit Mycobacterium tuberculosis seit 50 Jahren. Bedaquilin, das in den USA seit Dezember 2012 zugelassen ist, darf in Deutschland bereits in Härtefällen eingesetzt werden. Weiterlesen

Kabinett bringt Entwurf für ein Präventionsgesetz auf den Weg

Berlin – Für die Vorsorge sollen die Krankenkassen künftig doppelt so viel Geld wie bisher ausgeben. Das Bundeskabinett brachte dazu am Mittwoch einen  „Gesetzentwurf zur Förderung der Prävention“ auf den Weg. Danach soll die gesetzliche Kranken­versicherung ab 2014 rund 150 bis 180 Millionen Euro jährlich mehr für die Vorsorge bereitstellen. Mit der gesetzlichen Neuregelung werden Ausgaben der Krankenkassen für Präventions­zwecke auf sechs Euro je Versicherten erhöht. Eine beim Bundesminis­terium für Gesund­heit eingerichtete Ständige Präventionskonferenz soll der Verstän­digung auf gemeinsam Gesundheitsförderungs- und Präventionsziele dienen.

„Mit dem Präventionsgesetz stärken wir die Eigenverantwortung im Gesundheitswesen“, sagte Bundesgesundheitsminister Daniel Bahr (FDP). Den Volkskrankheiten werde der Kampf angesagt. So würden Kosten in einer ständig alternden Gesellschaft vermieden. „Wir nehmen eine dreistellige Millionensumme jetzt in die Hand“, sagte der Minister. Er hält es für möglich, damit Milliarden Euro an späteren Krankheitskosten zu verhindern. Es bleibe aber die Entscheidung eines jeden Einzelnen, etwas für seine Gesundheit zu tun, betonte Bahr. Die Regierung wolle den Menschen nicht vorschreiben, wie sie zu leben haben. Weiterlesen

Diätpillen und Potenzmittel – Giftige Nahrungsergänzungsmittel überschwemmen das Netz

Sie sollen schön, schlank oder gesund machen: Pillen, Pulver oder Tropfen aus der Natur, die im Internet verkauft werden. Doch einige von ihnen sind hochgiftig. Angeboten wurden sie auch über Plattformen wie Amazon oder Ebay.
Angeblich kann „MMS“ („Miracle Mineral Supplement“) Grippe, Krebs und Beckenbrüche heilen. In Wahrheit aber ist es hochgiftig. Das berichtet der Bayerische Rundfunk (BR) in einer aktuellen Reportage. Das angebliche Naturheilpräparat dürfe nicht als Arzneimittel verkauft werden und habe bei vielen Käufern bereits bedenkliche Nebenwirkungen hervorgerufen – sei aber ganz leicht im Internet zu bestellen. Auch das Bundesinstitut für Risikobewertung warnt vor der Einnahme, weil diese unter anderem zu Bauchschmerzen, Übelkeit oder Erbrechen führen kann und bei Hautkontakt zu Verätzungen führen kann. Kein Wunder – MMS ist nichts anderes als der Ausgangsstoff für ein Bleichmittel.

Anbieter sitzen im Ausland – meistens

Auch so manche Diätpillen, Potenzmittel oder „Pseudomedikamente“ zählten zu den gefährlichen Produkten aus dem Netz, so der BR. Die angeblich rein natürlichen und pflanzlichen Mittelchen werden als Nahrungsergänzungsmittel verkauft, enthalten in vielen Fällen jedoch in Deutschland verbotene oder verschreibungspflichtige Substanzen. Die zahlreichen Anbieter operierten meist aus dem Ausland – doch auch in Bayern fand der BR Händler. Sie nutzen dafür unter anderem die großen Verkaufsplattformen Ebay und Amazon.

Rechtlich seien diese Plattformen nicht verpflichtet, einen Artikel zu überprüfen, der von privaten Händlern angeboten wird. Gegenüber dem BR erklärte Amazon (das die Produkte nicht selbst verkauft, sondern die Verkaufsplattform zur Verfügung stellt), erst dann zu reagieren, wenn es von Dritten auf verbotene Aktivitäten hingewiesen werde. Der Verkauf illegaler Waren sei den Anbietern jedoch untersagt. Bei Ebay suchten Mitarbeiter aktiv nach unzulässigen Angeboten, das Online Aktions- und Versandhaus arbeite außerdem nach eigenen Angaben eng mit den Behörden zusammen. Weiterlesen

WHO-Bericht: So gesund ist Europa

Ohne lebt sich’s länger: Laut WHO ist Alkohol die Ursache für 6,5 Prozent aller Todesfälle in Europa.

Das Gesundheitsniveau in Europa hat sich verbessert, es gibt aber weiter Ungleichheiten innerhalb der Länder und zwischen den Ländern. Auf einigen Gebieten sind diese Ungleichheiten sogar größer geworden. Das zeigt der „Europäische Gesundheitsbericht 2012“ der Weltgesundheitsorganisation (WHO), der an diesem Mittwoch veröffentlicht wird. „Die Verbesserungen in Europa waren leider von einem Preis begleitet“ sagt Claudia Stein, Leiterin der Abteilung Information, Evidenz, Forschung und Innovation beim Regionalbüro Europa der WHO und Autorin der Studie. „Die sozialen Ungleichheiten in Europa sind fast schon zu einem Markenzeichen in europäischen Gesundheitsstatistiken geworden und haben sich auch in unserem Bericht deutlich niedergeschlagen.“ Weiterlesen

Die Problematik des Abrechnungsbetruges bei Medizinern

Heutzutage spielt in dem immer stärker unter Druck stehenden Gesundheitssystem im Verhältnis zwischen den kassenärztlichen Vereinigungen beziehungsweise den Krankenkassen auf der einen und den Medizinern auf der anderen Seite, der tatsächlich erfolgte und auch der vermeintlich begangene Abrechnungsbetrug eine wichtige Rolle.
Beim Abrechnungsbetrug geht es um die bewusste, vorsätzliche Falschabrechnung von kassenärztlichen Leistungen durch einen Arzt. Für eine strafrechtlich relevante Handlung ist hier immer Vorsatz, also ein Wissen und Wollen der Tatbestandsverwirklichung bei Begehung der Tat, erforderlich. Ein Abrechnungsbetrug kann also nicht fahrlässig begangen werden.
Für Kassenärzte kann es trotzdem dazu kommen, dass sie mit dem Vorwurf eines Betrugsversuches konfrontiert werden, wenn sie Fehler in ihren Abrechnungen machen.
Sollten die geprüften Abrechnungen Ungereimtheiten oder Unregelmäßigkeiten aufweisen, werden sie von den kassenärztlichen Vereinigungen einer Plausibilitätsprüfung unterzogen. Diese erfolgt durch einen von der kassenärztlichen Vereinigung gewählten Plausibilitätsausschuss. Dabei wird zunächst einmal Implausibilität der Abrechnung angenommen, wenn die Tagesarbeitszeit eines Arztes im fraglichen Zeitraum an mehr als zwei Tagen mehr als 12 Stunden beträgt oder wenn sich die Arbeitszeit eines Arztes in einem Quartal auf mehr als 780 Stunden beläuft.
Sollte so ein Fall auftreten, wird dann weitergehend geprüft ob hier eine plausible, also eine wahrheitsgemäße und richtige Abrechnung des Arztes vorliegt oder aber ein versuchter Abrechnungsbetrug. Wenn es sich einfach nur um Fehler in den Abrechnungen des Arztes handelt, wird sich das Problem relativ einfach aufklären.
Rechtlich problematisch und strafrechtlich relevant wird das Ganze, wenn der Anschein entsteht, dass der Arzt versucht hat, bewusst bei den Abrechnungen zu täuschen. Sollte so ein Fall vorliegen, dann steht zumindest der Tatvorwurf des versuchten Betruges im Raum. Wenn ein Arzt sich einem solchen Vorwurf ausgesetzt sieht, dann sollte er sich auf jeden Fall rechtlichen Rat bei einem mit der Thematik vertrauten Juristen suchen. Das kann dann entweder ein Fachanwalt für Strafrecht sein, der sich vor allem mit der strafrechtlichen Komponente des Betruges auskennt, oder aber auch ein Fachanwalt für Medizinrecht, der sich näher mit Abrechnungsfragen und Plausibilitätsprüfungen auskennt.
Idealerweise sucht ein mit dem Vorwurf des Abrechnungsbetruges konfrontierter Arzt sich also einen Juristen, der sowohl einen Fachanwaltstitel im Strafrecht, als auch im Medizinrecht, inne hat, um durch die im Raum stehenden Vorwürfe schwerwiegende Folgen für seine berufliche Zukunft zu vermeiden. Weiterlesen

Festgehalten in der Psychiatrie – Der Fall Mollath und die Angst vor der Zwangsjacke

Der Fall Gustl Mollath ist ein erschreckendes Beispiel dafür, wie der Aufenthalt in der Psychiatrie zum unfreiwilligen Dauerzustand werden kann. Die meisten psychisch Kranken kommen und gehen jedoch aus freien Stücken.
Der Fall Gustl Mollath hat einer alten Angst neue Nahrung gegeben: In die Psychiatrie kann jeder schnell hineingeraten, man kommt aber nur schwer wieder raus. Und in der Zwischenzeit machen Psychopharmaka aus Patienten willenlosen Zombies. Die Geschehnisse um den 56-jährigen Nürnberger lassen Justiz und Psychiatrie in Bayern in düsterem Licht erscheinen. Ein bedauerlicher Einzelfall, sagen die einen. Typisch für den Umgang mit widerspenstigen, renitenten und psychisch auffälligen Menschen, sagen die anderen. Das ist, kurz zusammengefasst, geschehen:

Der frühere Geschäftsmann Gustl Mollath erhob während des Scheidungskriegs vor knapp zehn Jahren schwere Beschuldigungen gegen seine Frau, eine Bankerin. Es ging um illegale Geldtransfers in die Schweiz. Die Bank schwieg, die Ehefrau nannte ihren Mann verrückt, er habe sie geschlagen und gewürgt. Der Fall landete 2006 vor Gericht und endete für den Beschuldigten in der geschlossenen Psychiatrie – er sei nicht schuldfähig, aber gemeingefährlich und habe Wahnvorstellungen. Der Angeklagte hatte stets behauptet, alle Vorwürfe dienten nur dazu, ihn mundtot zu machen und die Schwarzgeldaffäre unter den Teppich zu kehren. In der Klinik lehnte Gustl Mollath jede Therapie ab, er sei schließlich nicht verrückt. Dass er aber ausufernde und teils wirre Pamphlete an Justiz, Politik und Medien verschickte, verstärkte nur die Meinung von Ärzten, Gutachtern und Richtern, er bilde sich die Finanzmauscheleien ein und leide an Verfolgungswahn. Sieben Jahre später hat sich der Schwarzgeld-„Wahn“ größtenteils als Wahrheit erwiesen, die Anschuldigungen der Ex-Frau als Zweifelhaft und die die Beurteilung des Mannes vor, während und nach dem Prozess als voreingenommen, oberflächlich und leichtfertig. Jetzt soll der Fall vor Gericht neu aufgerollt werden. Aus der Psychiatrie entlassen wird der Mann deshalb noch lange nicht. Weiterlesen

Betrugsvorwurf gegen Klinik-MVZ: Leidtragende sind immer die Ärzte

Organisationsverschulden? Das kennt die Staatsanwaltschaft nicht. Sie ermittelt immer gegen Einzelpersonen. Das bekommen jetzt auch Berliner Kollegen zu spüren: Von den Ermittlungen gegen Berliner Klinik-MVZ sind gleich eine ganze Reihe von Ärzten betroffen. Der Vorwurf: Abrechnungsbetrug.

 

 

BERLIN. Von den Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts auf Abrechnungsbetrug in den MVZ großer Krankenhäuser in Berlin sind sehr viele Ärzte betroffen. Weiterlesen

Online Kosmetik Shops werden immer beliebter

Wie fast jeder Wirtschaftzweig ist auch die Kosmetikbranche stark im Netz vertreten. Die großen Hersteller haben mächtige Webseiten, die oft bei Google auf der ersten Seite landen. Daneben buhlen die großen Online-Versender um Kunden aus dem Internet und zahlreiche kleine Online-Shops, die sich auf kleine Nischen spezialisiert haben. Edle Hersteller wie Maria Galland oder Decleor werden oft in kleinen Webshops ausführlicher beschrieben und man kann über das Telefon oder per E-Mail eine bessere Beratung erwarten. Bei professionellen Online-Shops für Kosmetik ist der Versand fast immer frei, dazu waren die Shops gezwungen, seit einige damit angefangen haben. Wenn man sich Kosmetik online kaufen möchte, hat man in guten Webshops eine riesige Auswahl an Pflegeprodukten. Alle Arten von Cremes, Gesichtscremes und sonstige Produkte für die Hautpflege von namhaften Herstellern wie Maria Galland und Decleor können Sie sich mittels eines bequemen Einkaufsystems auf den Seiten auswählen. Obwohl viele Frauen Kosmetik gerne immer noch im Geschäft kaufen, erfreut sich der Online-Handel mit Kosmetik immer größerer Beliebtheit. Über das Internet verkauft sich wahrscheinlich heutzutage alles, jeder Shop möchte bei Google möglichst weit oben platziert sein und gibt keine unerheblichen Summen für Online-Werbung aus. Exklusive Hersteller wie Decleor oder Maria Galland betreiben für das Internet nicht so einen großen Aufwand, sie vermarkten ihre Produkte sehr gut über die großen Online-Versandhäuser und kleine spezialisierte Shops. Die großen Hersteller wie Loreal haben natürlich mehr Potential und haben professionell optimierte Webseiten. Durch diesen neuen Vertriebskanal wurde natürlich für die Hersteller eine neue Gewinnquelle erschlossen. Ohne Zwischenhändler werden die Produkte zum gleichen Preis angeboten, da lohnt es sich schon, sehr viel Geld in Suchmaschinenoptimierung und Online-Werbung zu stecken. Alles in Allem ist der Wettbewerb in der Kosmetik-Branche sehr hart, das sind Produkte, die fast jede Frau braucht und inzwischen auch viele Männer. Daher muss man im Internet einen professionellen Auftritt präsentieren, sonst hat die Mühe keinen Sinn. Weiterlesen

Zwischen Ärztin und Arzt: Gehaltsunterschiede von 2000 Euro

 

BERLIN. Auch in der Medizin verdienen Frauen schlechter als ihre männlichen Kollegen. Darauf wiesen der Deutsche Ärztinnenbund und die Aktion „Pro Quote Medizin“ anlässlich des „Equal Pay Day“ am 21. März hin.

Eine Differenz von knapp 2000 Euro oder mehr als 20 Prozent stellte das Statistische Bundesamt zwischen den Arzteinkommen von Männern und Frauen in seiner Verdienststrukturerhebung mit Daten aus dem Jahr 2010 fest. Weiterlesen

Schwangere mit Epilepsie – Besondere Vorsicht ist beim Epilepsie-Medikament „Valproat“ geboten!

Frauen sollten während der Schwangerschaft Medikamente grundsätzlich nur in Absprache mit dem Frauenarzt einnehmen! Besonders vorsichtig sollten Schwangere im Umgang mit dem Epilepsie-Medikament „Valproat“ sein. Dieses Präparat schützt zwar viele Epileptiker vor Anfällen, doch stellte sich bei einer neuen Studie  in den USA heraus, dass die Einnahme von „Valproat“ während der Schwangerschaft dem IQ (Intelligenzquotienten) von Kindern schadet. Weiterlesen

Monster & Mythen – Monströse Schönheitschirurgie

„Für eine Puppe ganz nett – für einen Menschen irgendwie schrecklich, da viel zu unnatürlich. ‚Alien‘ trifft es wirklich“, heißt es in einem Forum über die knapp 22-jährigen Russin Valeria Lukyanova, die sich dank zahlreicher Schönheits-OPs immer mehr in ihr Ideal verwandelt – in eine Barbie-Puppe (Bilder auf ihrer Facebook-Seite). Um den Barbie-„Traummaßen“ von etwa 99-46-84 zu entsprechen, ließ sie sich Brustimplantate in der Größe F einsetzen und zwei Rippen brechen; von den Eingriffen im Gesicht ganz zu schweigen: riesige Augen und ein winziger Mund, der angeblich niemals lacht. Weiterlesen

Hallux valgus: Schiefer Zeh tut oft weh

Hallux valgus gilt als häufigste Fußfehl­stellung. Vor allem Frauen kämpfen damit. Das liegt auch an der Schuhmode. test erklärt, wie es zur Fehl­stellung kommt und was hilft.

Häufig ist der Schuh schuld

Zum Blumenrock die hoch­hackigen Stilettos oder farben­frohen Pumps tragen – in diesen Tagen steigt die Lust auf schicke Sommerschuhe wieder. Aber oft macht sich gerade darin ein schmerzhaftes Problem bemerk­bar: Hallux valgus, zu Deutsch Ballenzeh. Bei dieser Fehl­stellung knickt der große Zeh in Richtung der kleineren Zehen ab, sein Grund­gelenk strebt nach außen. Die Ursachen sind vielfältig. Oft ist eine ererbte Bindegewebs­schwäche schuld. Häufig liegt es auch an spitz zulaufenden und hoch­hackigen Schuhen. Daher quälen sich vor allem Frauen mit dem verformten Zeh, in Deutsch­land bis zu zehn Millionen. Weiterlesen

Kampf gegen Volkskrankheiten: Koalition will Deutschen mehr Gesundheit verordnen

Zu viel Zucker und Fett, wenig Bewegung und jede Menge Stress: Tausenden Menschen kostet eine ungesunde Lebensweise jährlich das Leben. Ein Gesetz soll das jetzt ändern. Mit Hilfe der Krankenkassen und Ärzte will die Bundesregierung Volkskrankheiten wie Diabetes Typ 2, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Depressionen zurückdrängen. Am Mittwoch passierte der Gesetzentwurf für mehr Prävention das Bundeskabinett in Berlin.

Demnach sollen die Krankenkassen zu gezielten Programmen verpflichtet werden. Zudem soll es aber auch die Pflicht des Arztes sein, Versicherte auf einen riskanten Lebensstil hin zu untersuchen. Sowohl Arbeitnehmer als auch Betriebe sollen von den Kassen Boni erhalten, wenn die Gesundheitsförderung am Arbeitsplatz klappt. Weiterlesen

Rechtsberatung im Medizinrecht

Die Gesundheit ist für die meisten Menschen eines der wichtigsten Güter. Jedoch ist es den meisten nicht vergönnt, ein Leben lang beste Gesundheit zu genießen. Meistens läuft es eher so: Man wird krank, geht zum Arzt, wird behandelt und nach einiger Zeit ist man wieder gesund. So weit, so gut.
Was aber ist, wenn bei der Behandlung nicht alles glatt läuft? Gerade im medizinischen Bereich können Pannen und Fehler zu weitreichenden Konsequenzen führen. Wenn so etwas passiert, dann stellt sich sowohl für den geschädigten Patienten, als auch für den behandelnden Arzt die Frage: Wer weiß Rat?
Die Antwort ist in beiden Fällen dieselbe: Ein Fachanwalt für Medizinrecht. Dieser kann sowohl dem Geschädigten helfen, als auch dem Arzt, der möglicherweise einen Behandlungsfehler begangen hat, mit Rat und Tat zur Seite stehen.
Bei einem Fachanwalt für Medizinrecht handelt es sich um einen in der Materie des Medizinrechts speziell ausgebildeten Juristen. Dieser muss eine gewisse Anzahl von Fällen aus dem Bereich des Medizinrechts behandelt haben und außerdem noch eine Fachanwaltsprüfung abgelegt haben, damit er den Fachanwaltstitel tragen darf. Er hat also eine jahrelange Erfahrung in der Rechtsberatung im Medizinrecht.
Bei Zwischenfällen im Rahmen einer medizinischen Behandlung kann der Fachanwalt für Medizinrecht dem Geschädigten, aber auch dem Arzt, der den Schaden verursacht hat, eine rechtliche Beratung geben. Er ist in der Lage einzuordnen, was in rechtlicher Hinsicht zu tun ist. Es kann hier zum Beispiel um potenzielle Schadensersatzklagen oder Klagen auf Schmerzensgeld durch die Geschädigten gehen. Auf der anderen Seite kann der speziell ausgebildete Jurist auch beurteilen, in wie weit das Verhalten eines Arztes beispielsweise strafrechtlich relevant sein könnte. Ein kompetenter, fachlich geschulter Rechtsanwalt kann also gerade auch für einen Arzt, der im Rahmen einer Behandlung einen folgenschweren Fehler begangen hat, sehr wertvoll sein. Ein Behandlungsfehler kann für einen Mediziner zu einer echten Bedrohung für dessen Karriere werden. Um den Schaden für die berufliche Zukunft also möglichst gering zu halten, ist es empfehlenswert einen fachlich kompetenten Rechtsanwalt aufzusuchen, der sich dem Sachverhalt annimmt.
Es bleibt also festzuhalten: Bei medizinischen Zwischenfällen ist der Fachanwalt für Medizinrecht einer der wichtigsten Ansprechpartner für alle Beteiligten. Weiterlesen

Physiotherapeuten: Selbstausbeuter an der Massagebank

Blockierte Wirbelsäule, Schmerzen im Gelenk? Der Nacken steif, die Schultern verspannt? Wenn der Bewegungsapparat schwächelt, ist Hilfe meist nicht weit: Spätestens an der übernächsten Straßenecke gibt es eine Physiotherapie: Dienstbare Fachkräfte für Körpermobilität bitten dort die Gepeinigten auf ihre Pritschen, erfragen das Befinden und eliminieren mit geübten Handgriffen Blockaden und Verhärtungen. Ihr Netz ist dicht geknüpft: In deutschlandweit mehr als 36.000 Praxen dienen Therapeuten der Beweglichkeit. Die Branchenbücher sind voll, in manchen Stadtvierteln gibt es mehr Physio-Praxen als Bäcker, Apotheken oder Drogeriemärkte. Weiterlesen

Hautpflege: Wann Feuchtigkeitscreme schadet

Im Winter braucht unsere Haut besonders intensive Pflege. Kälte und Wind sowie der Wechsel zwischen warmer Heizungsluft und eisigen Temperaturen im Freien machen sie rissig und trocknen sie aus. Um die Haut wieder geschmeidig zu machen, greifen viele zu Feuchtigkeitscremes. Damit tun sie ihr jedoch doch keinen Gefallen, sondern riskieren im schlimmsten Fall sogar Hautschäden.

Die Haut muss jetzt ihr Fett abkriegen

Um trockene Winterhaut mit ausreichender Feuchtigkeit zu versorgen, ist es wichtig, eine Creme mit einem hohem Fettanteil zu verwenden. Ihre Pflegewirkung ist weitaus besser als die von stark feuchtigkeitshaltigen Produkten. Diese können nämlich bei Spaziergängen oder Radfahren an der eiskalten Luft zu Erfrierungen in der oberen Hautschicht führen. Geeigneter für die Pflege sind harnstoffhaltige Cremes, denen Urea zugesetzt ist. Sie binden Wasser und helfen der Haut, Feuchtigkeit in tieferen Schichten einzulagern. Sie wirken wie ein Schutzfilm gegen Regen, Wind und Kälte. Weiterlesen