Archiv für Oktober 23, 2015

Studie – Ungesunde Ernährung kostet den Staat fast 17 Milliarden Euro im Jahr

Die ungesunde Ernährung der Deutschen kostet das Gesundheitssystem jährlich mehr als 16,8 Milliarden Euro. Die höchsten Kosten entstehen durch Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems, Karies, Stoffwechselstörungen wie Diabetes und Übergewicht sowie diverse Krebserkrankungen.

Die Folgen von zu viel Zucker, Salz und Fetten auf dem Speiseplan des Durchschnitts-Deutschen verursachen schwere Krankheiten und hohe Kosten für das Gesundheitssystem, das zeigt nun eine Studie der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU) und des Biotechnologieunternehmens Brain AG.

Dabei gehe es nicht nur um die direkten Kosten der Fehlernährung. Ein deutliches Einsparpotential liege auch in den Folgeerkrankungen und Folgekosten von Übergewicht und Diabetes, erklärte Studienautor Toni Meier von der Uni Halle. „Diese reichen von der gewichtsbedingten Arthrose bis zu Schlafstörungen, Alzheimer und chronischem Nierenversagen.“

Wenn es gelänge, etwa ein Drittel der Zucker-, der Fett- oder der Salzmenge in den Nahrungsmittelrezepturen durch neue Naturstoffe zu ersetzen, könnte das Gesundheitssystem allein in Deutschland jährlich um einen Betrag von fünf bis sechs Milliarden Euro entlastet werden, erklärte Co-Autor Martin Langer von der Brain AG. Indirekte Kosten, bedingt durch Arbeitsausfall, Kurbehandlungen und Invalidität, seien in der Studie nicht berücksichtigt worden.

Für ihre Arbeit hatten die Forscher die repräsentativen Krankheitskosten und Verzehrsdaten für Deutschland analysiert und errechnet, wie hoch die anteiligen Kosten eines unausgewogenen Verzehrs von Zucker, Salz und gesättigten Fetten sind. Bei diesen drei Stoffgruppen liegt der Verzehr in Deutschland oft deutlich über den offiziellen Empfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE). Untersucht wurden in diesem Zusammenhang 22 verschiedene Krankheitsbilder.

Die Studie entstand im Rahmen der sogenannten Allianz NatLife 2020, einem Zusammenschluss von Unternehmen und Universitäten, die gemeinsam biologisch aktive Naturstoffe für Nahrungsmittel-Unternehmen erforschen und entwickeln. Die Ergebnisse wurden in der Fachzeitschrift „PLOS One“ veröffentlicht.

 

Zur Anbieter-Website:

http://www.focus.de/gesundheit

Aktennotizen zum Germanwings-Todespilot – Kochen, Einkaufen, Fernsehen – So lief der letzte Abend von Andreas L.

Noch immer ist unfassbar, was Andreas L. antrieb, die Germanwings-Maschine in den französischen Alpen zum Absturz zu bringen und 149 Menschen mit sich in den Tod zu reißen. Wie schlecht es psychisch um den 27-Jährigen bestellt war, bemerkte noch nicht mal seine Freundin. Das geht aus Aktenvermerken der Staatsanwaltschaft Düsseldorf hervorgeht, die der „Bild“-Zeitung vorliegen.

Der letzte Abend mit der Freundin

So verlief etwa der letzte Abend des Paares – der 23. März 2015 – völlig unauffällig, wie die Frau im Verhör der Polizei schilderte: L. habe bereits gekocht, als sie von der Arbeit nach Hause kam.

Man habe dann gemeinsam die Einkäufe für die Woche erledigt, anschließend ferngesehen und sei dann schlafen gegangen. Der Freundin sei „nichts Ungewöhnliches an seinem Verhalten aufgefallen“, notierten die Beamten. Von seinen massiven psychischen Problemen wusste die junge Frau nichts.Auch dass er an dem Tag eine Patientenverfügung unterzeichnet hatte, ahnte sie nicht.

Wie ihn sein Kollege am Tag vor dem Todesflug erlebte

Auch bei dem Piloten, mit dem er am Tag vor der Katastrophe einen gemeinsamen Flug von Düsseldorf nach Berlin-Tegel absolvierte, hinterließ er „insgesamt einen guten Eindruck“. Die beiden unterhielten sich unter anderem über Cockpit-Türen und den 11. September 2001.

Was im „Glückstagebuch stand“ 

Doch es war nichts okay. L. litt an schweren Schlafstörungen, wie er in seinem Tagebuch mit dem Titel „Glückstagebuch von Andy“ notierte, das er im Januar begann. An einer Stelle heißt es darin: „Vier Stunden am Stück geschlafen.“ Daneben malte L. einen Smiley, wie „bild.de“ berichtet. Im Buch fanden sich auch ein Rezept für das Beruhigungsmittel Lorazepam und das Antidepressivum Mirtazapin.

Bei der Durchsuchung seiner Wohnung fanden die Beamten eine leere Packung der Antidepressiva Mirta TAD N2, Mirtazapin-Neurexpharm und Lorazepam-Neuraxpharm. Weitere leere Tablettenpackungen von Antidepressiva und Stimmungsaufhellern hätten im Mülleimer, berichtet „bild.de“ weiter.

Das Verhältnis zur Familie

Andreas L., Jahrgang 1987, hatte laut Akte eine ganz normale Kindheit in bürgerlichen Verhältnissen. Von Freunden wird er als häuslicher Typ beschrieben, besonders zu seiner Mutter soll er ein inniges Verhältnis gehabt haben. Mit seiner langjährigen Freundin plante er bereits eine eigene Familie.

Hausarzt befürchtete Psychose

Einen Großteil der Aktennotizen nimmt die Krankengeschichte des Kopiloten ein. L. besuchte zahlreiche Haus- und Augenärzte, Neurologen und Psychologen. Er schilderte vor allem Sehstörungen, Blitze und Lichtempfindlichkeit und hatte panische Angst vor dem Erblinden.

In einem Befund einer neurologischen Praxis in Düsseldorf von Februar 2015 heißt es: „Die Verdachtsdiagnose lautet auf hypochondrische Störung (…) Abgesehen von einem sehr fokussierten Denken auf die Sehstörung waren die erhobenen Befunde neurologischer und psychischer Art unauffällig. Suizidalität wurde verneint.“

L.s Hausarzt riet ihm im März 2015 zu einer Behandlung in einer Psychiatrischen Tagesklinik, weil er befürchtete, dass sich eine Psychose anbahnte, wie „bild.de“ berichtet. Der Arzt stellte L. vom 12. bis 30. März 2015 eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung aus. Dennoch trat der Kopilot in dieser Zeit seinen Dienst an.

 

Übernommen aus:

http://www.focus.de/panorama/welt/aktennotizen-zum-germanwings-todespilot-aktennotizen-zum-germanwings-todespilot_id_4959105.html

Die besten Hair Extensions im Internet

Es gibt diverse Anbieter im Netz für alle Arten von Haaren, die meist entweder Kunsthaar oder Echthaar anbieten, dies allerdings in erheblich schlechterer Qualität als so manches Fachgeschäft. Das ist jedoch kein Problem, denn es gibt ja auch Portale, die einer anderen Philosophie folgen und Qualität deutlich höher schätzen als Massenware. http://www.clipinextensionsechthaar.de/ gehört zu diesen Webseiten, und es ist schon bezeichnend, welche Qualitätsunterschiede man bemerkt, bestellt man zum ersten Mal für seine Freundin auf diesem erfrischend anderem Portal. Aber der Reihe nach.

Vor einigen Monaten begann meine Freundin und baldige Ehefrau, sich für Hair Extensions zu interessieren, denn Schönheit geht bekanntlich über alles bei vielen Menschen. Nach einigen Wochen Bedenkzeit hatte sie sich für einen Service entschieden, nennen wir ihn hier einmal Haarsalon XY. Dieser war in unserer Heimatstadt Düsseldorf zur damaligen Zeit mit großflächigen Plakaten in der Werbung zu bestaunen, die alle dasselbe verhießen: Maximale Qualität zu einem minimalen Preis. Leider hielten die Haare nicht das, was sie versprachen, innerhalb weniger Tage waren sie völlig verfärbt, fielen sogar von der Kopfhaut herunter wie Schuppen, wie ohne ein Spezialshampoo ja leider immer öfter auf Frauenköpfen auftreten. Dazu gab es dann diverse Ausreden zu bewundern, die uns schriftlich in den Briefkasten flatterten: Von falschen Anschuldigungen unsererseits war im ersten Schritt zu hören, nur um dann in hilflose Entschuldigungen umzuschlagen: Die Haare hätten „nicht den internen Qualitätsstandards“ genügt, der Zulieferer sei bereits abgemahnt worden, und wir mögen doch bitte von weiteren Anfragen absehen. Auf Rat unseres Anwalts wurden die Sache dann heikler, heikler für den Anbieter: Schadenersatzzahlungen und Klage drohten, und so sah sich Haarsalon XY gezwungen, und zumindest unser Geld wiederzuerstatten.

Dann fanden wir in all unserer Wut die ganze Weite des Internets vor, in der wir zuerst versuchten, unseren Frust abzuladen. Das klappte auch, bis auf zahlreiche, wütende Beileidsbekundungen erreichte und allerdings nichts wirklich hilfreiches – meine Freundin Anna wollte schließlich weiterhin schönes, langes, blondes Haar an ihre bisherige Haarpracht anknüpfen (im Wortsinne).

Nach einigen Wochen Recherche fanden wir schließlich einen vertrauenswürdigen Anbieter, oder so schien es zumindest. Hier hielten die Haare wenigstens einige Wochen durch, nur um dann ebenfalls unschön zu werden. So hatten wir uns das absolut nicht vorgestellt. Zum Glück fand ich dann jedoch über ein spezialisiertes Forum den Link auf die obengenannte Seite, auf der wir genau das fanden, was wir suchten: Hochwertiges, gut gemachtes Naturhaar, dass direkt an die bestehende Haarpracht angebracht und so zur Verlängerung verwendet werden kann. Nicht nur war der Versand ausgesprochen kostengünstig, die Preise waren darüber hinaus auch noch mehr als fair. Praktischerweise gab es auch die Möglichkeit, bei Nichtgefallen die Ware postwendend wieder zurückzusenden, eine Option, von der wir glücklicherweise nie Gebrauch machen mussten.

Und so können wir jedem Ratsuchenden nur dringend empfehlen, sich dort zu versorgen, und nicht bei irgendwelchen 0815-Anbietern, die nur für den reinen Profit in die Branche eingetreten sind und einfach nur billige und schlechte Extensions anbieten. Definitiv die Finger lassen sollten Sie auch von all den Billiganbietern, die zwar genug Geld zu haben scheinen, um sich Werbung ganz oben in den Suchergebnissen zu kaufen, nur um dann minderwertige Ware zu liefern.