Archiv für Januar 30, 2016

Diabetes – Zuckerkranke müssen bei mehr Sport ihre Therapie anpassen

Mehr Sport – ein guter Vorsatz, den wohl auch der eine oder andere Diabetiker gefasst hat. Betroffene müssen bei mehr Bewegung allerdings ihre Therapie anpassen. Diese Frage stellt sich übrigens auch für andere Situationen – zum Beispiel bei einem Klinik-Aufenthalt.

Steht Diabetikern ein Krankenhausaufenthalt bevor, planen sie diesen nach Möglichkeit gemeinsam mit ihrem Hausarzt. Einige Fragen sollten Betroffene ihrem behandelnden Arzt stellen, rät die Organisation DiabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe.

Soll man während des Aufenthaltes Insulin und/oder Tabletten wie gewohnt einnehmen oder muss die Dosis angepasst werden? Soll auch am Tag des Eingriffs der Blutzucker wie üblich gemessen und das Insulin gespritzt werden? Was tun, wenn eine Unterzuckerung droht? Diese und mögliche weitere Fragen notiert man sich am besten und nimmt sie mit zu den Vorgesprächen.

Blutzucker messen: Vor, während und nach dem Training

Machen Diabetiker Sport, benötigen sie etwa zusätzliche Broteinheiten beziehungsweise weniger Insulin. Darauf weist die Organisation DiabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe hin. Deshalb sollten sie vor, während und nach dem Training den Blutzucker messen.

Es gibt auch Sportgruppen für Diabetiker, die Neulingen Unterstützung bieten. Die Seite www.diabetes-sport.de bietet einen Überblick über die Angebote. Wer noch nie oder vor vielen Jahren das letzte Mal Sport getrieben hat, sollte sich am besten vor dem Start vom Arzt durchchecken lassen.

 

URL der Quelle:

www.focus.de/

Schlafparalyse – Albtraum im Wachzustand

Der Geist ist schon wach, aber der Körper schläft noch – ein Zustand, den Experten Schlafparalyse nennen. Das Schlimme: Die Betroffenen können keinen einzigen Muskel bewegen.

 

Schlafparalyse: Zwischen Schlaf und Wachzustand

Rund 25 Prozent aller Menschen erleben einmal im Leben diesen albtraumhaften Zustand zwischen Schlaf und Wachsein, in dem sich die Betroffenen wie gelähmt fühlen. Die Glieder wollen einfach nicht gehorchen und selbst das Sprechen ist nicht möglich. Nur die Atmung und die Augen können bewusst gesteuert werden. Wer sich in diesem Zustand befindet, baut oft auch noch Elemente eines Traumes in die reale Welt ein.

Schutzreaktion des Körpers

Der Begriff Schlafparalyse bezeichnet den Zustand, in dem der Geist schon im Wachzustand ist, der Körper aber noch schläft. Nach rund zwei Minuten ist der Spuk vorbei. Dann kehrt entweder die Muskelkraft zurück oder man schläft wieder ein. Wir empfinden die vorübergehende Lähmung zwar als unangenehm, tatsächlich ist das Phänomen jedoch eine Schutzreaktion unseres Körpers. Es verhindert, dass wir im Traum erlebte Bewegungen in die Realität umsetzen.

Am häufigsten betroffen von der Schlafstarre sind im übrigen Menschen, die an Narkolepsie – der sogenannten Schlafkrankheit – leiden. Ein gestörter Schlafrhythmus oder ein Jetlag können den Zustand ebenfalls herbeiführen.

Was kann man dagegen tun?

Wenn die Zustände nur vereinzelt auftreten, ist eine Behandlung nicht notwendig. In den meisten Fällen hilft es schon zu wissen, dass eine Schlafparalyse ungefährlich ist – zumindest im Normalfall. Dieses Wissen kann die Panik verhindern, die sich in den meisten Betroffenen ausbreitet. Wer gelassen mit der Starre umgeht, kann den Zustand sogar als spannend empfinden.

Sollten Schlafparalysen häufiger auftreten, empfiehlt es sich, einen Arzt aufzusuchen. Grund dafür: Im Ernstfall können bewusste Paralysen auch mit Krankheiten wie Schlafapnoe, Migräne und Angststörungen zusammenhängen.

 

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