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Kopfschmerzen in der Schwangerschaft

Die Nachricht, schwanger zu sein, ist erst einmal Grund zur Freude für die schwangere Frau. Doch manchmal wird das Glück über die eingetretene Schwangerschaft mehr oder weniger getrübt von Schwangerschaftsbeschwerden wie Übelkeit und Erbrechen, Müdigkeit, Geruchsempfindlichkeit, Verstopfung oder Durchfall, Wassereinlagerungen oder auch Haarprobleme / Haarausfall.

Viele Frauen klagen aber auch über Kopfschmerzen in der Schwangerschaft. Doch da Schwangere keine Medikamente zu sich nehmen sollten, müssen werdende Mütter mit alternativen Möglichkeiten versuchen, ihre Kopfschmerzen zu bekämpfen und los zu werden, so dass das ungeborene Baby keine Schäden davon trägt.

 

Wie kommt es zu Kopfschmerzen in der Schwangerschaft?

 

Der Körper reagiert auf die schwangerschaftsbedingte Hormonumstellung mit Kopfschmerzen. Kopfschmerzen bei der schwangeren Frau können aber auch durch Stress, Anstrengung, Verspannung im Nacken, schlechte Raumluft oder bei Wetterfühligkeit ausgelöst werden.

Wer schwanger ist, und neben den Kopfschmerzen auch mit Erbrechen und Augenflimmern zu kämpfen hat, sollte diese Symptome sehr ernst nehmen und umgehend den Arzt oder die Hebamme aufsuchen. In einem solchen Fall kann es sich um eine Schwangerschaftsvergiftung, eine sogenannte Gestose, handeln.

 

Was kann man gegen Kopfschmerzen in der Schwangerschaft tun?

 

Wer schwanger ist, sollte mit Rücksicht auf das ungeborene Kind möglichst auf Kopfschmerztabletten verzichten. Keinesfalls sollten Medikamente, auch wenn sie nicht rezeptpflichtig sind, ohne vorherige Rücksprache mit dem Arzt eingenommen werden. Es gibt eine ganze Reihe unbedenklicher Möglichkeiten, die bei Kopfschmerzen in der Schwangerschaft helfen können: Beispielsweise kann man Nacken und Stirn mit Heilpflanzenöl einmassieren.

Ein Spaziergang an der frischen Luft hilft ebenfalls. Wer schwanger ist und Kopfschmerzen hat, sollte sich tagsüber mehr Ruhe gönnen und öfter entspannen. Yoga und Autogenes Training wirken ebenfalls entspannend und lindern so indirekt Kopfschmerzen in der Schwangerschaft.

 

Zur Anbieter-Website:

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Was hilft Schwangeren gegen die Allergie?

Rote Augen, laufende Nase – jetzt fliegen die Pollen wieder. Dürfen Schwangere etwas gegen Heuschnupfen nehmen? Was hilft Asthmatikerinnen oder Neurodermitikerinnen während der Schwangerschaft? Einige Antworten.

Viele Allergikerinnen stehen während der Schwangerschaft vor der Frage: Darf ich jetzt überhaupt noch Medikamente einnehmen, um die Beschwerden zu lindern? Und wenn ja, welche? Vor allem Frauen, die unter allergischem Asthma leiden, sind häufig verunsichert. Doch auch ein vermeintlich harmloser Heuschnupfen sollte während der Schwangerschaft weiter behandelt werden. Nur wie? Hier haben wir einige wichtige Fragen zusammengestellt:

 

Wie kann man Heuschnupfen in der Schwangerschaft behandeln?

Wenn die Beschwerden nur leicht sind, genügt es manchmal schon, die Pollen zu reduzieren. Professor Arthur Helbling, Leitender Arzt der Allergologisch Immunologischen Poliklinik des Inselspitals Bern, empfiehlt dazu, mit geschlossenen Fenstern Auto zu fahren, sich vor dem Schlafengehen die Haare zu waschen und nicht bei offenem Fenster zu schlafen.

 

Was ist mit Nasenspray und Augentropfen?

„Unbedenklich sind Nasentropfen mit Kochsalzlösung“, sagt Professor Helbling. Bei stärkeren Beschwerden in Augen und Nase könne man aber auch in der Schwangerschaft frei verkäufliche Antihistaminika anwenden. Sie wirken nur auf einen sehr kleinen Bereich der Schleimhaut – „Schäden beim Ungeborenen sind bis heute nicht beobachtet worden“, so der Berner Experte. Das gleiche gilt für minimal dosierte Cortisonsprays und solche, die Cromoglicinsäure enthalten.

 

Und wenn das alles nicht mehr hilft?

„Dann sollte die Frau zu einem Allergologen gehen und sich ein Mittel zum Einnehmen verschreiben lassen“, rät Arthur Helbling. Natürlich darf kein Arzt schwangeren Frauen leichtfertig Medikamente geben. „Aber ein unbehandelter allergischer Schnupfen ist kein Wehwehchen, bei dem man einfach abwarten sollte.“

Vor allem bei allergischem Asthma ist es wichtig, die Krankheit unter Kontrolle zu halten – darauf weist auch Professor Schultze-Werninghaus, Präsident der Deutschen Gesellschaft für Allergologie und Klinische Immunologie (DGAKI) im neuen „Ratgeber aus Ihrer Apotheke“. Denn Asthmanafälle führen unter Umständen zu Komplikationen während der Schwangerschaft. Außerdem könnte das Wachstum des Kindes beeinträchtigt werden. Also bitte nicht auf die eigene Faust notwendige Medikamente absetzen!

Wenn Sie unter allergischem Asthma leiden, sollten Sie sich zur Sicherheit mit Ihrem Frauenarzt besprechen und regelmäßig zur Kontrolle gehen. Der Gynäkologe kann Ihnen auch sagen, wie Sie sich richtig verhalten, wenn ein Anfall droht.

 

Link zur Homepage:

http://www.eltern.de/schwangerschaft/

Schwangere mit Epilepsie – Besondere Vorsicht ist beim Epilepsie-Medikament „Valproat“ geboten!

Frauen sollten während der Schwangerschaft Medikamente grundsätzlich nur in Absprache mit dem Frauenarzt einnehmen! Besonders vorsichtig sollten Schwangere im Umgang mit dem Epilepsie-Medikament „Valproat“ sein. Dieses Präparat schützt zwar viele Epileptiker vor Anfällen, doch stellte sich bei einer neuen Studie  in den USA heraus, dass die Einnahme von „Valproat“ während der Schwangerschaft dem IQ (Intelligenzquotienten) von Kindern schadet. Weiterlesen